Baustelle, Rückenschmerzen das unlösbare Problem ?

Rund 69% aller deutschen leiden an Rückenschmerzen, und somit ist das der kostenintensivste Faktor bei Krankenversicherern. Rund 12% haben sie täglich, bei 34 % sind sie chronisch. Rund 20 Millionen deutschen gehen damit zum Arzt.

Die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen sind: nicht rückengerechtes Verhalten, Unfälle im Haushalt, Straßenverkehr und beim Sport. Dazu kommen Bewegungsarmut und Übergewicht, so wie eine mangelhafte Nährstoffversorgung der Muskulatur.

Häufigste Therapieform sind Medikamente mit 64 %, gefolgt von Krankengymnastik mit 61 %, Massagen nehmen 49 % in Anspruch und 44 % lassen sich Spritzen verpassen.
Bei 81% denen damit geholfen werden konnte, kommen die Rückenschmerzen zurück.

In Deutschland beträgt der volkswirtschaftliche Schaden dadurch jährlich 49 Milliarden Euro. Nur ca. 7% davon verursachen rund 80% der damit verbundenen Kosten. Dabei handelt es sich um Patienten mit chronischen Rückenschmerzen. Auffällig dabei ist die Gruppe der Betroffenen, meist sind diese über 50 Jahre, übergewichtig und weiblich.

Mathematisch gesehen verursacht damit jeder Rückenpatient ca. 1300 € Behandlungskosten jedes Jahr. Mit zunehmendem Schmerzgrad steigen die Kosten jedoch damit exorbitant an.

Rückenschmerz - Rückentraining
Muskulatur zum perfekten Rückentraining

Was also tun, damit das besser wird? Physiotherapie und Krankengymnastik helfen dem Patienten zwar den Schmerz für eine Weile loszuwerden, jedoch verfallen fast 95% wieder in ihren alten Rhythmus. Das heißt sie tun nichts um einen erneuten Rückenschmerz zu vermeiden obwohl die Übungen bei Physiotherapeuten und Krankengymnasten sehr einfach zuhause weiter durchgeführt werden können, und die Muskulatur somit gestärkt würde.

Physiotherapeutische Maßnahmen empfindet der Patient zwar als wohltuend, jedoch wird das Kosten – Nutzenverhalten von den Krankenversicherern als unangemessen gesehen und verstanden.

Der Therapieerfolg einer 6-wöchigen Akupunktur ist ca. 1,7mal so hoch ist wie eine sechsmonatige, leitlinienorientierte Standardtherapie mit Medikamenten und Physiotherapie. Das heißt aber nicht, das der Rückenschmerz nicht wieder auftritt.

Sportliche Methoden werden aber auch hier zu Hauf angeboten. Jedoch sind einige davon entweder auch nur eine vorrübergehende Schmerztherapie oder beruhen auf reiner Selbsterfahrung wie z. B. das Kieser – Training.
Auch Entspannungstechniken wie z. B. progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Yoga werden immer wieder bei Rückenschmerzen eingesetzt,
ebenso Rückenschulen die rückengerechtes Verhalten als zusätzlich Maßnahme einsetzen.

Zwei Methoden wirken allerdings sehr gut, wenn der Patient bereit ist diese Dauerhaft und regelmäßig durchzuführen. Denn beide Methoden haben denselben Ansatz, Stärkung der Muskulatur und Dehnung der Muskulatur.

Yoga - Kraft - Beweglichkeit - Entspannung
Yoga – Kraft – Beweglichkeit – Entspannung

Yoga mit seinen langsamen und konzentrierten Ausführungen der Bewegungen. Hier bestehen die Übungen immer aus einem Anteil von Bewegung (Dynamik) und dem Halten (Statisch) für einige Sekunden in der jeweiligen Endposition der ausgeführten Übung. Beim Yoga gibt es eine Aufwärmphase um die Muskulatur aufzulockern und eine Entspannungsphase am Ende der Trainingsstunde, in der, der gesamte Körper gedehnt wird um Muskelverkürzungen zu verhindern.
Yoga gehört zu den mehrdimensionalen Trainingsmethoden, da hier die Übungen frei ohne Maschinen und Geräte durchgeführt werden.

Eine weitere Methode ist das Core – Performance Training, das von Mark Verstegen Anfang der 90er Jahre entwickelt wurde. Auch hier wird frei und zu einem sehr großen Anteil das Training ohne Maschinen, jedoch teilweise mit Hanteln, Physiobällen und Therrabänder oder Tubes ausgeführt.
Der „Core“ ist der Kern, die Körpermitte, also der Rumpf. Bei diesem Training sind die Übungen weich und fließend, ähnlich wie beim Yoga, mit dem einzigen Unterschied, das in der Endposition der Übungsausführung nur für einen Bruchteil einer Sekunde verharrt wird. Auch hier gibt es Aufwärmphase und Dehnungsübungen am Ende der Trainingseinheit.

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Core-Performance Training | Düsseldorf

Beide Methoden haben zum Ziel den Körperkern, den „Core“ zu stärken und flexibel zu machen. Selbstverständlich werden bei beiden Methoden auch Beine und Arme gestärkt.
Der Vorteil dieser beiden Methoden gegenüber der klassischen Krankengymnastik und der Physiotherapie ist, dass hier sehr viel mehr Muskulatur benutzt wird in den jeweiligen Übungen. Das heißt der gesamte Rücken so wie der gesamte Bauchmuskelanteil wird gestärkt und durch entsprechendes dehnen flexibel gemacht. Unser Rumpf benötigt für den Alltag sehr viel Kraft und Dehnfähigkeit, denn nur so verzeiht er uns gelegentliches Fehlverhalten bei Bewegungsabläufen. Die Rumpfmuskulatur schützt zudem einen Teil der inneren Organe.

Ist die Rumpfmuskulatur stark und geschmeidig, so können wir unsere sportlichen Aktivitäten besser und verletzungsfrei ausführen. Ob Reiten, Tennis, Golf, Badminton, Fußball, Volleyball, Basketball oder Segeln überall wird die Rumpfmuskulatur gefordert. Auch wenn man einfach nur über die Straße geht wird sie gebraucht, damit wir aufrecht und gerade gehen können.
Menschen die sich sehr aufrecht geschmeidig bewegen, fallen unter allen anderen die in Schonhaltung daher kommen auf.

Man sollte stets bemüht sein sich Rückengerecht zu verhalten, jedoch gibt es im Alltag immer wieder Situationen in denen das nur bedingt möglich ist. Häufig fehlt einem die dritte Hand oder zweite Person die es ermöglichen würden eine Arbeit rückengerecht auszuführen. Manchmal ist es auch nur ein Werkzeug wie z. B. eine Teleskopstange als Verlängerung, oder ein Tragegriff um etwas zu tragen weil das Objekt einfach zu groß oder unhandlich ist und somit den Rücken schwerer belastet als man es eigentlich möchte.

Euer Personal Trainer Wolf Hoffmann

Düsseldorf/Meebusch

 

https://www.perform-better.de/index.php?af=100255&bi=1-7-0

Sportcheck

 

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