Saftkuren, Saftfasten und Detox

Saftfasten mit kaltgepressten Säften

Es tut uns leid, das Ihr lange nichts von uns gehört habt. Leider sind wir am Jahresanfang auch einmal krankheitsbedingt ausgefallen.

Da wir euch immer persönlich schreiben, haben wir auch keinen „Amateur“ dafür beschäftigen wollen. Nach unserer Genesung  hatten wir verdammt viel Arbeit, dazu haben wir natürlich für euch auch recherchiert was es gutes und neues auf dem Markt gibt. Das stellen wir euch hier und heute vor.

Was bedeutet eigentlich Saftfasten, Detox oder Juice Cleanse ?

Es handelt sich dabei ganz einfach um eine Fastenkur, früher war das Ganze auch unter Entschlacken bekannt. Hierbei ziehst du aber keine “Nulldiät” durch, sondern ernährst dich über einen bestimmten Zeitraum von Säften. Man kann daher auch von Heilfasten sprechen. Saftfasten kann dich in einer ausgewogenen und achtsamen Lebensweise unterstützen. Zum einen mental, denn regelmäßige Saftkuren helfen bei der Entwicklung eines neuen Bewusstseins für Ernährung und den eigenen Körper. Zugleich wird dir abgenommen, dich um die nächste Mahlzeit, das Kochen und den Lebensmitteleinkauf zu kümmern – so wird dir Zeit gegeben, dich auf dich zu konzentrieren, den Kopf für Anderes frei zu bekommen. Neue Energie für deine Projekte zu tanken. Zum anderen kann ein Cleanse auch deinem Körper Gutes tun, denn du führst ihm beim Saftfasten viele Vitamine, Chlorophyll und Antioxidantien zu – und das in großen Mengen. Wenn du im Gegenzug auf ungesunde Nahrung verzichtest, wird auch von „Detox“ gesprochen, denn anstelle ungesunder Angewohnheiten und Verhaltensmuster ernährst du dich bewusst und verzichtest auf Schädliches. Ein weiterer Effekt einer Saftkur ist ein Gewichtsverlust. Wer mindestens drei Tage lang saftfastet und sich in Maßen sportlich betätigt, kann durch Saftfasten abnehmen.

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Mein eigener Kühlschrank

Es gibt so viele Anbieter, warum Yuícery?

Einzigartiger Geschmack aus der Manufaktur

Um dir einen Saft bieten zu können, der sowohl geschmacklich überzeugt als auch zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung beiträgt, stellen wir bei Yuícery jeden Tag die höchsten Ansprüche an uns, unsere Zutaten und unsere Säfte. Unsere Saftkreationen sind innovative Geschmackskombinationen, bei denen du jede Zutat herausschmecken kannst: Die süße Säure von grünen Äpfeln, die exotische Schärfe von Ingwer, die frische Note von Minze oder die milde Süße von Birne und Ananas sind ein Erlebnis für alle Geschmackssinne.

Ein Saft kann sich aus bis zu acht Zutaten zusammensetzen und jede 500 ml Flasche Saft fasst bis zu 2,3 kg Obst und Gemüse!

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Kaltgepresst und nicht pasteurisiert

Wir stellen unsere Säfte mit Hilfe einer Schneckenpresse her. Bei diesem Press-Verfahren bleiben Vitalstoffe, Vitamine, Spurenelemente und Enzyme vollständig erhalten, da es sehr langsam verläuft und keine Wärme, etwa durch Reibung oder Rotation, entsteht. Nach dem Pressen wird der Saft sofort abgefüllt und verschlossen. So vermeiden wir, dass der Saft lange mit Sauerstoff in Berührung kommt. Anders als andere Safthersteller verzichten wir auf das Hochdruck-Pasteurisations-Verfahren.

Über diesen Link kannst du bestellen. Wir schenken dir 5€ dazu

Saftkur, Saftfaten, Detox

Personaltrainer-wolf.de

Euer Personal Trainer Wolf Hoffmann

Düsseldorf / Meerbusch

 

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Wie bekomme ich meinen persönlichen Trainingserfolg ?

Der Begriff Training stammt aus dem englischen und heißt übersetzt üben. Um erfolgreich ein Fitness-Programm zu erledigen ist ein Konzept notwendig. Wenn du schon ewig nicht mehr trainiert hast oder auch noch nie etwas mit Sport zu tun hattest, dann ist es wirklich ratsam das du für die ersten Wochen mit einem Personal Trainer trainierst. Du wirst wahrscheinlich wie alle im Internet danach suchen. Dort triffst du auf unzählige Angebote. Du weisst aber nicht was ein Trainer kann, welche Ausbildung er hat, welche Erfolge er bereits hatte. Hier solltest du auf bestimmte Kriterie achten, denn nur Muskelberge machen keine Aussage über einen Personal Trainer. Das mag zwar toll aussehen für dich, aber du weisst nicht wie er das erreicht hat. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine Trainer Lizenz kann jeder heute in einem Institut oder bei einer Akademie machen. Das dauert meist 6 Wochenenden. Dort lernt man aber nur das Basiswissen über die Muskulatur und einige Knochen.  Du musst dir immer vor Augen halten, es geht nicht nur um gutes sportliches Aussehen, sondern auch um deine Gesundheit. Du willst ja gesund bleiben und deinen Erfolg so dauerhaft sein.

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Ein qualitativ guter Trainer, hat ein entsprechendes Studium abolviert und trainert meist schon sehr viele Jahre selber (mehr als 10 Jahre). Dazu beherrscht er auch mehr als nur eine einzige Sportart.

Anforderungen an einen Personal Trainer

Studium in einer sportlichen Richtung ( nur Trainerlizenz ist nicht ausreichend, könnte Wochenendkurs gewesen sein )

Haftpflichtversicherung, Erste Hilfe ausgebildet

Mindestens 10 -15 Jahre praktische Erfahrung,Webseite mit Impressum, AGB

Leistungsumfang Anamnese, Fitness-Ceck, Beweglicheit-Check, Kraft-Check, Ernährungsanalyse, Nachhaltigkeitkontrolle

Alles schriftlich festhalten!

Dazu kommt ein sauberes und gepflegtes Auftreten. Das Trainingsmaterial bringt er immer mit, wenn ihr nicht im Studio trainiert.

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Dein Trainer soll dir zeigen wie du alle Übungen richtig machst, und dir nicht zeigen wie toll er ist. Für Jede Übung hat er mindestens 2 Alternativen parat. Er sollte in der Lage sein  ein Training auch ohne jegliches Trainingsmaterial mit dir durchzuführen.

Dein Trainer ist auch dein Ernährungsberater und verfügt über eine entsprechende Ausbildung.

Im Training geht es ausschließlich um dich, da interessiert privates nur am Rande, denn der Trainer muss sich auf dich und dein Training konzentrieren, dazu beobachtet er deinen Bewegungsablauf und dein Körperhaltung. Eventuell wir er dich korrigieren müssen.

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In der Regel trainiert man 12 – 16 Wochen mit einem Personal Trainer, dann ist man soweit das man eigenständig trainieren kann. Natürlich gibt es auch Ziele und auch Menschen die erfordern es, das über diesen Zeitraum hinaus mit einem Personal Trainer trainieren müssen/wollen.

Wenn du/Ihr finanziell nicht ganz so stark seid, dann könnt Ihr auch in Minigruppen tainieren und die Kosten teilen.  Die Gruppe sollte nicht größer als 4 – 6 Personen sein.

Gutes Aussehen, Gewicht verlieren, Bodyshape, Leistungsfähig zu sein usw. erfordert ein Konzept, denn jeder ist so individuell wie seine DNS, also muss für jeden ein Konzept  erstellt werden. Erfolg ist die Summe aller Maßnahmen, das ist überall so, auch in deinem Job. Das bedeutet, nur Training oder nur Ernährung hilft dir nicht wirklich weiter. Es wird immer in einem Teilerfolg enden, der meistens mit dem Jojo-effekt verbunden ist.

Es ist immer deine Entscheidung was du willst. Du trainierst immer nur für dich und niemals für andere, du arbeitest ja auch nur für dich . Oder etwa nicht?

Ich hoffe dieser Artikel hat dir helfen können.

Personal Trainer, Wolf Hoffmann – Düsseldorf / Meerbusch

 

Hilfe bei Cellulite, dem Horrorthema für Frauen

Welche Frau kennt das leidige Thema nicht?

Was hast du nicht schon alles ausprobiert und wie viel Geld hat es vor allem verschlungen? Eines steht fest, es nervt und zwar gewaltig. Vor allem wenn es im Frühling warm wird und du wieder auf luftige und leichte Kleidung umsteigen willst.

Bei einigen wenigen Frauen ist es so dass sie ihre Cellulite nicht zu 100 % loswerden können. Das liegt vor allem am Hormonhaushalt, welche Antibabypille sie nehmen müssen und am Ernährungsverhalten.

 Was ist Cellulite?

Cellulite oder Orangenhaut sind primär kleine Erhöhungen und Vertiefungen in den oberen Hautschichten an Armen, Oberschenkeln, Gesäß oder Hüfte. Hinter solchen Unebenheiten in der Haut verbirgt sich im Regelfall eine vermehrte Ansammlung von Depotfett in den tieferen Hautschichten, das aufgrund fehlender oder schwacher Bindegewebe-Struktur nahezu ungehindert in die darüber liegenden Hautschichten drückt.

Wer jetzt glaubt dem Ganzen mit übermäßigen Cardiotraining beikommen zu können, dem sei gesagt, es funktioniert nur teilweise. Es kann sogar kontraproduktiv sein, denn wer zu viel Cardiotraining macht läuft Gefahr auch Muskeleiweiß zu vernichten auch wenn er viel Fett abbaut.

Der Mix macht es, dass es funktioniert. Wer schon viel Fett abgebaut hat, sollte sein Cardiotraining reduzieren und vermehrt Krafttraining machen.

Warum hilft Krafttraining gegen Cellulite?

Die Erklärung ist recht einfach: Konventionelle Hypertrophie- bzw. Muskelaufbaubautraining zielt in erster Linie auf den Aufbau von zusätzlicher Muskelmasse am ganzen Körper ab.

Vergrößert man das Muskelvolumen an den bekannten Problemzonen wie Oberschenkeln, Hüfte, und Unterarmen, kann die muskuläre Hypertrophie dabei helfen, die Hautunebenheiten auszugleichen, denn sie „drückt“ straffend” gegen das schwächere Bindegewebe. Frauen müssen jetzt aber keine Angst vor riesigen Muskelbergen haben, denn der Östrogenhaushalt verhindert einen übermäßigen Muskelaufbau a la Bodybuilderin.

Da Frauen immer ungeduldig sind muss das Ganze also recht flott gehen. So kommt ihr nicht drum herum das vollständige Programm zu absolvieren.

Das heißt für euch Küche, Bad und Krafttraining.

Für die Küche

bedeutet das Zucker ersetzen durch Honig, Fett auf ein Minimum reduzieren und Salz auch so wenig wie möglich. Dazu den Alkohol deutlich reduzieren, ebenso das Rauchen, am besten sogar ganz aufhören.

Warum Honig? Honig besteht aus verschiedenen Sorten Zucker, hat eine hohe Süße. Somit braucht man nur sehr wenig davon. Dazu enthält guter Imkerhonig alle essentiellen Aminosäuren, diese sind sehr wichtig für den Aufbau und den Schutz der Muskulatur.

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Spinat und Broccoli helfen euch auch sehr dabei.

Neben Eisen und Lutein enthält Spinat weitere wertvolle Nährstoffe. Dazu gehören Kalium und Magnesium, Vitamin C und Beta Carotine.

Mit einer Schale Spinat deckt ihr bereits euren gesamten Tagesbedarf an Vitamin K und Beta-Carotin ,fast den ganzen Bedarf an Mangan und Ballaststoffen und ca. 50 Prozent des Magnesiumbedarfs

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Verschiedene Sorten Fisch und Broccoli

Die Anti oxidativen Stoffe / Vitamine im Spinat schützen Sie vor verschiedenen Krebserkrankungen. Durch Umwelteinflüsse und Prozesse im Körper kommt es zu oxidativen Stress und die Vitamine C und A wirken dem entgegen.

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Dazu solltet ihr auf alle Kuhmilchprodukte verzichten. Der Mensch ist ein „Säugetier“, und Säugetiere benötigen nach der Stillzeit keine Milch mehr.

Für Käseliebhaberinnen, kauft Ziegen, Schafskäse und Büffelmozarella.

Viel Wasser trinken, viel Obst und Gemüse essen (enthält auch Wasser)

Karotten sind gut für die Haut, Rote Beete verbessert die Sauerstoffaufnahme im Blut, Zitrone verbessert den Blutfluss, Inger regt den Stoffwechsel an.

Zum Beispiel Zitronen – Ingerwasser kann man sich selber machen. Vorteil, ihr trinkt Wasser und habt gleichzeitig die Effekte von Zitrone und Ingwer.

Für‘s Badezimmer gilt:

Wechseldusche kalt und warm, Massagen sowie Anwendung von speziellen Produkten, wie Peelings und Cremes regen den Blutkreislauf an, was im Kampf gegen die Beulen und Dellen eine Schlüsselbedeutung hat.

Im Fitness-Studio

falls ihr da unbedingt hin müsst, obwohl es auch zuhause geht. Kniebeugen, Ausfallschritte, seitliches Beinheben, Ball oder Kissen zwischen den Knien kneten stärkt die Innenseiten der Oberschenkel und ist zudem Beckenbodentraining. Planking hilft auch. Ihr könnt fast jede Übung machen bei der ihr die Beine und den Po anspannen müsst. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Alle euch bekannten Bauchübungen könnt ihr machen. Zur Not mal bei YouTube schauen. Übungen für die Arme könnt ihr mit Therrabändern machen, die lassen sich fast überall fest machen.

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Wenn Ihr jetzt im Herbst startet, dann könnt ihr sicher sein, das ihr im Frühling ein tolles Resultat habt.

Wolf Hoffmann, Personal Trainer Düsseldorf

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5 wichtige Faktoren

 

Von Tussi’s und Angebern

Dicke Muskeln kommen nicht allein vom Training. Das gilt ebenso so für den flachen Bauch bzw. das Sixpack. Es ist immer wieder die gleiche Leier, zum Jahresanfang gibt es die guten Vorsätze, die jedoch spätestens in der zweiten Kalenderwoche im neuen Jahr unter den Tisch fallen. Wer heute durchtrainiert über die Straße läuft wird zum Teil schon angeglotzt wie das achte Weltwunder, denn er fällt bei rund 70% übergewichtigen ziemlich aus dem Rahmen. Oft wird man als Angeber oder eitler Fatzke tituliert. Schlanke gut trainierte Damen gelten als arrogante Tussi. Wer seinem Köper die nötige Aufmerksamtkeit schenkt, der achtet bei der Kleidung ebenfalls darauf und shoppt dementsprechend nicht bei Kik oder im Adlermarkt. Und genau diese Menschen haben es auch im Berufsleben oft einfacher, denn sie strahlen Willensstärke, Disziplin und Zielorientierung aus.

Die dümmsten Ausreden um nicht zu mit Training anzufangen

Ich muss erst 15 Kg abnehmen

Meine Putzfrau ist krank

Mein Mann macht Überstunden

Ich muss erst mein Haus verkaufen

Ich muss erst meine/n Frau / Mann fragen

Mein Auto muss zur Inspektion

Mein Hund, meine Katze, mein Vogel sind krank

Ich habe im Internet gelesen …………………..

 

Die harten Fakten

Fakt ist, die eigene Einstellung zu sich selbst und zu seinem Körper ist das was sich am Ende darbietet. Ernährung und konsequentes Training ist für ein ansprechendes Äußeres unersetzbar. Wer glaubt mit irgendwelchen Tricks arbeiten zu können, dem sei gesagt, er riskiert seine Gesundheit völlig. Denn die Chemiekeule meist aus der Dose oder ein dubioses Säftchen können verehrende Nebenwirkungen haben. Dazu kommt der JoJo – Effekt wenn man das Produkt wieder absetzt. Auch die jährliche Diät hilft hier keines Wegs weiter, das dürfte mittlerweile doch jeder verstanden haben.Nahrung allein produziert keine Muskeln. Der Muskel muss immer wieder auf’s neue gereizt werden und regenerieren um wachsen zu können. Die „do it yourself“ Methode funktioniert nur bedingt oder gar nicht. Wofür andere jahrelang studieren oder sich mit der Materie auseinandersetzen kann der Laie nicht nachmachen ohne das spezifische Wissen. Muskeln die physikalische Arbeit leisten, wollen auch eine entsprechende Nahrung, denn sonst wird das nichts mit Muskelzuwachs auf Dauer.

Bodybuilder Flavio Simonetti erklärt das im Interview mit dem Spiegel sehr einfach und verständlich.

„Es kann niemals etwas pauschal funktionieren, dazu ist jeder Körper und jede Situation viel zu individuell. Ohne kompetente Anleitung und Betreuung wird man sich vergeblich Monate, wenn nicht sogar Jahre mit Teilerfolgen, Misserfolgen und möglicherweise bösen Verletzungen abmühen. Der Gang zum entsprechenden Arzt ist somit vorprogrammiert. Und wer den Versprechen der verschiedenen Anbieter mit ihrem 20 Minuten Training glaubt wirft gutes Geld weg. Ein effizientes gutes Trainingskonzept benötigt 60 – 90 Minuten Zeit, und sollte mindestens 2, besser 3 Mal die Woche durchgeführt werden. Wer nicht völlig talentfrei und unmotiviert ist, kann nach ca. 12 bis 16 Wochen Betreuung allein mit einem Trainingsplan weiter trainieren, oder er ist selbst so kreativ und wandelt einige Übungen selber ab. Videos können nur als Inspiration dienen, niemals als Trainingsmittel, denn genau zuschauen und parallel exakt nachmachen ist für Laien unmöglich.“

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Sehr oft höre ich dass man ja den ganzen Tag durch die Firma laufen müsse und man ja Bewegung hat. Stimmt ja auch irgendwie, nur das diese Bewegung nicht die ist die man wirklich benötigt. Unser Körper ist nun mal für physikalische Arbeit gemacht, das ist seit mehreren 10.000 Jahren so und wird auch nicht ändern. Muskeln wollen arbeiten und verlangen nach Abwechslung. Ein sehr kleines aber gutes Beispiel ist wenn man sich ein Bein gebrochen hat. Wochenlang eingegipst und ruhig gestellt, bis zum Tage an dem der Gips abgenommen wird. Meist staunt der/die Jenige nicht schlecht was da noch an Muskulatur übrig geblieben ist.

Faulheit macht blöd

Der Spruch, Muskeln die nicht benutzt werden verkümmern hat schon seine Berechtigung. Wer heute einmal nachdenkt was in den letzten 40 Jahren so alles erfunden wurde und wie bequem unser Leben dadurch wurde, dem fällt einiges ein. Schreiben Sie es am besten einmal auf, wundern sich aber nicht wie lang die Liste wird. Allein das Zubehör in unseren Autos nimmt uns so viel ab, das wir kaum noch etwas zu tun haben während der Fahrt oder an der Ampel. Alles ist elektrisch, man drückt auf’s Knöpfchen, ein Motor brummt und schon ist das Dach oder das Fenster offen. Je mehr wir davon haben und nutzen desto schlimmer werden unsere Bewegungsdefizite. Koordinative und motorische Störungen sind die Folge. Es ist ja nicht nur der Muskel den wir nicht mehr brauchen, unser Gehirn gibt auch den Befehl dazu nicht mehr, das heißt auch Synapsen verkümmern. Unsere Bequemlichkeit, um nicht Faulheit zu sagen lässt uns auch noch verblöden. Und das alles weil wir lieber nur auf’s Knöpfchen drücken anstatt zu Kurbeln, selber zu rühren, uns zu bücken oder zu laufen.

Die Aspiranten, die glauben sie könnten alles allein und selber können noch nicht einmal von einem Stuhl aufstehen ohne sich aufzustützen oder mit durchgedrückten Knien eine Rumpfbeuge wobei die Fingerkuppen den Boden berühren. Wenn Sie glauben das passiert nur „den dicken“, nein auch bei schlanken Menschen verkürzen sich Muskeln, Bänder und Sehnen. Setzen Sie sich einmal für 20 Minuten auf eine Parkbank und beobachten alle Menschen die an Ihnen vorbei laufen oder gehen (Walken), achten Sie auf Schultern, Arme und Füße. Kaum einer wird sich korrekt bewegen. Hängende Schultern, unkontrollierte Armbewegungen und Füße die mehr nach außen gerichtet sind als geradeaus. 80% aller allein trainierenden machen gravierende Fehler. Einmal angeeignete Fehler bekommt man nur sehr schwer wieder behoben. Hier ist ein durchdachtes Konzept erforderlich.

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Fitness Training

Häufigste Fehler im Training

 

Falsche Belastung                 zu schwach 75% / zu hoch 25% (übermütige)

Falsche Bewegungsabläufe

Falsche Grundhaltung

Falsche Trainingsmittel

Falsche Regeneration

Falsche Getränke

Keine Trainingssteuerung

Monate lang dieselben Übungen (Anpassungserscheinungen)

Wer jetzt glaubt er könne über gewisse Trainingsportale online trainieren, der wirft sein Geld auch hier zum Fenster heraus. Wissen Sie wer Ihnen hier die Übungen zeigt? Lizensierter Trainer oder einfach nur jemand der gut aussieht und gut reden kann?Sie sollen den Bewegungsablauf genau beobachten und es nach machen. Ja was denn nun ? Beobachten oder trainieren? Während Sie noch versuchen die Übungen nachzumachen, ist der „Vorführer“ meist schon bei der nächsten Übung. Sie hinken also hinter her. Ist auch typisch für Kurse im Fitness-Studio, die Teilnehmer sind immer hinter her.

Was glauben Sie wohl warum die guten alten Studios fast völlig ihre Wände mit Spiegeln ausgekleidet haben. Ganz bestimmt nicht, dafür dass sie sehen können ob die Frisur noch sitzt und ihr Make Up nicht verschmiert ist. Der Trend wird in den nächsten Jahren wieder sein „Back to the Roots“, denn das Rad lässt sich hier ganz bestimmt nicht neu erfinden.

 

Der beste Tag anzufangen ist ……………………………….  JETZT – HEUTE !!

Euer Personal Trainer, Wolfgang Hoffmann

Düsseldorf / Meerbusch

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Hinter jedem starken Mann steht …

Im Mai 2011 erhielt ich zu später Stunde, ca. 22 Uhr, einen Anruf einer Dame.

Guten Abend Herr Hoffmann, meine Name ist ………

Ich habe folgendes Problem: Mein Ehemann betreibt ein großes und sehr erfolgreiches Unternehmen in Düsseldorf. Zu meinem Bedauern schafft er es kaum sein Büro vor 22:30 Uhr oder 23:00 zu verlassen. Er ist jetzt 40 geworden, hat zwar keinerlei gesundheitliche Probleme, bis auf ein paar Kilogramm zu viel, jedoch würde ich Sie gerne für uns als Personal Trainer engagieren. Wie ich auf ihrer Webseite gesehen habe bieten sie auch Paartraining an. Ich bin eher sportlicher Natur und mein Mann hat noch nie in seinem Leben Sport getrieben. Mittlerweile hat er ziemlich hängende Schultern und er hat seit je her einen sehr lässigen, wenn nicht eher schlabberigen Gang. Dazu ganz ehrlich gesagt, hätte ich ihn gerne 2 Mal pro Woche eher aus seinem Büro zuhause. Ich habe ihm das so verkauft, dass wir beide ein wenig Prävention betreiben sollten.

Ist es für sie möglich uns bei dieser Konstellation gemeinsam zu trainieren?

Meine Antwort: Natürlich ist so etwas möglich. Dazu müssten Sie Frau …………. Ihre Energie bei einigen Übungen vermutlich etwas zügeln um Ihren Mann nicht gleich zu Beginn zu demotivieren. Wenn wir das Ganze mit ein wenig Spaß garnieren dürfte das funktionieren. Es wurde ein Termin für das kommende Wochenende vereinbart.

 Das erste Gespräch

Nach einem ca. 20 minütigen Kennenlerngespräch folgte die Anamnese, der Fitness-Check und die Erfassung der Ernährung. Für beide sah das recht ordentlich aus, auch auf der Ernährungsseite.

Wir vereinbarten gleich mehrere Termine für die folgenden Wochen.

Der Start

In den ersten Stunden stellte sich dann heraus, dass die Dame des Hauses sportlich doch ganz schön fit und beweglich war, wohin gegen der Gatte doch einige Probleme mit Koordination und Motorik hatte. Das machte sich vor allem bei Übungen bemerkbar bei denen der eine dem anderen folgen musste oder als Widerstand zur Verfügung stehen musste.

Anleitung zum korrekten Übungsablauf, hier Kniebeuge mit dem Gymstick
Anleitung zum korrekten Übungsablauf, hier Kniebeuge mit dem Gymstick

 Vorbild und Anleitung

 Da der gute Ehemann immer wieder in alte Bewegungsmuster verfiel, änderte ich das Konzept ein wenig ab. Je nach Übung machte ich die Übung mit seiner Frau oder alleine vor. Bei einigen Übungen führte ich entweder Arme oder Beine. Vor allem wenn Arme oder Beine sein Sichtfeld verließen wurde es problematisch. Der Mann besaß so gut wie kein Körpergefühl, das macht es besonders schwierig. Selbst meine Fragen nach Muskelkater wurden oft verneint. Für mich schon fast nicht zu glauben. Da es mit der Koordination immer wieder Probleme gab, obwohl ich/ wir es vormachten musste ich mich mit den Übungen häufig auf die Basics beschränken.

 Ursachenforschung

 Wir trainierten nun schon im fünften Monat, teilweise klappte es gut bis sehr gut, und dann wie aus dem Nichts, fing ich fast wieder bei null an. Ich suchte das Gespräch mit beiden und wollte wissen woran das liegen kann dass es so sehr wechselt. Man sagte mir dass es absolut nichts mit mir oder den Übungen zu tun hätte und ich mir keine Sorgen zu machen hätte. Das beschäftigte mich jedoch sehr, da ich bisher einen solchen „Fall“ noch nie hatte. So griff ich am nächsten Tag zum Telefon und rief die Dame des Hauses an und ich fragte noch einmal nach. Sie versicherte mir dass es wirklich nichts mit mir zu tun hätte, erwähnte aber dass es wohl in der Firma ihres Mannes einige Veränderungen gab und sich dabei Verzögerungen einstellten, die ihm nicht wirklich gefielen.

Mir war zwar hin und wieder einmal aufgefallen das er sich ab und zu bei Gesprächen sehr zurück hält oder für die eine oder andere Übung nochmals nachfragte. Ich hielt das Verhalten allerdings für völlig normal. Wer ist schon über Monate immer bester Laune und permanent zu Späßen aufgelegt.

Vor diesem Hintergrund kam ich zu dem Entschluss, der Mann bringt seine Arbeit mit nachhause und lässt ihn auch während des Trainings nicht los.

Da ich so etwas aus meinem Berufsleben kannte als ich noch Angestellter war, musste ich mir nun etwas einfallen lassen. Am Ende einer Trainingsstunde fragte ich dann ob er denn Spaß am Training hätte und  wie er dem Boxen sportlich gegenüber stünde. Die Antwort war ziemlich nüchtern.

Fitness Boxen
Fitness Boxen

Spaß, na ja! Es täte ihm zwar gut zu trainieren und er schaue zwar im TV Mal zu beim Boxen zu, aber Boxen interessiere ihn nicht wirklich. Innerlich machte es bei mir nun Rums, ließ mir jedoch nichts anmerken. Auf die Frage ob wir denn am Ende einer Trainingseinheit 5 bis 10 Minuten ein wenig Boxen wollten, kam die trockene Antwort: Können wir versuchen. So brachte ich zum nächsten Termin Boxhandschuhe und Pratzen mit.

 Die Veränderung

 Am Ende der Trainingsstunde sollte es für mich eine Überraschung geben. Ich erläuterte was ich mir vorstellte und half beim Überziehen der Boxhandschuhe. Ich zog mir die Pratzen an, wir begaben ins in Position und er legte los so wie ich es ihm erläutert hatte. 60 Sekunden boxen, 30 Sekunden Pause, und das Ganze von vorne bis ich stopp sage.

Ich hatte ja mit allem gerechnet, nur nicht mit dem was jetzt auf mich einprasselte. Der Mann besitzt eine Schlagkraft die ich ihm nie zugetraut hätte, dazu traf er recht präzise den Punkt auf den Pratzen. Nun hatte ich wirklich was zu tun um mich gegen seine Schläge zu stemmen. Er verlangte mir ganz schön etwas ab. Seine Schläge trafen 4 Runden lang hart, so hart das ich höllisch aufpassen musste falls er mal nicht die Pratze trifft, sondern mein Kinn oder das Gesicht.

Nach der Box-Session fragte ich nun, ob denn nun alles raus sei, mit einem leichten Grinsen im Gesicht. Erleichtert antwortete der Kunde mir mit einem „JA“. Er erzählte von selbst ein weinig aus seiner Firma, und es stellte sich tatsächlich heraus, er nahm seinen Job mit nachhause und war deshalb zeitweise unkonzentriert.

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Core-Performance Training | Düsseldorf

Der Fortschritt

In den darauf folgenden Wochen verbesserte sich sein Training Zug um Zug, das Boxen war ein fester Bestandteil seines Trainings geworden.

Da es nun auch anders funktioniert kam sogar so etwas wie Spaß am Training auf. Nach ca. 1,5 Jahren Training, er hatte sich nun deutlich verbessert, teilte mir seine Frau mit das sie jetzt aus dem Training aussteige, ihr Mann jedoch so weiter mache wie bisher. Schon nach wenigen Wochen war er sichtlich entspannter und es traten immer mehr Verbesserungen ein. Von Zeit zu Zeit erhöhte ich den Schwierigkeitsgrad vom Ablauf her oder ich erhöhte die Komplexität der Übungen. Im Laufe der Zeit entwickelte der Kunde einen Ehrgeiz, den ich mir bei ihm nicht hätte vorstellen können. Ich hatte ihn sogar eine Zeit lang so eingeschätzt, dass er aufhören würde weil zu viel in Sachen Koordination und Motorik einfach nicht funktionierte.

Fazit

Jeder Kunde, auch wenn er über einen längeren Zeitraum gewisse Übungen nicht so ausführen kann, ist nicht nur eine Herausforderung für mich, sondern er ist es Wert dass man ihm hilft bis er es schafft. Das habe ich mir mit Beginn meiner Tätigkeit als Personal Trainer auf die Fahne geschrieben.

Heute trainiert der Kunde mit Freude, und er schafft es fast jede Übungen so auszuführen wie es korrekt ist. Koordination und Motorik haben sich sehr verbessert und aus dem ehemals etwas zu lockeren Gang ist ein sicherer, fester geworden. Der Kunde macht heute Übungen mit Bällen, die schaffen selbst Leute nicht die schon länger trainieren.

Mitarbeiter und Geschäftspartnern ist das im Laufe der Zeit aufgefallen das sich etwas verändert hat an ihrem Boss. Und natürlich haben sie ihn auch alle gefragt, was er tut das so eine Veränderung eingetreten ist.

 

Antwort: Ich habe regelmäßig meinen Personal Trainer der mich fit macht.

Euer Personal Trainer, Wolf Hoffmann

Düsseldorf / Meerbusch

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Personal Training vs. Virtuelles Training

Auf der diesjährigen FiBo in Köln werden die neusten Trends in Fitness und Bodybuilding vorgestellt. Unter anderem das Virtuelle Training mit speziellen Brillen vor einem 270° Bildschirm das dem Sportler das Gefühl geben soll, er wäre live in der Natur und fährt zum Beispiel mit seinem Mountainbike einen Berghang hinunter, oder er würde Fallschirmspringen. Manch einem mag das ja einen riesen Spaß bescheren und es ist für ihn ein tolles Erlebnis weil es für ihn niemals möglich wäre durch den Grand Canyon zu fahren. Schon im letzten Jahr stellten namhafte Aussteller etwas ähnlich vor, das ich natürlich getestet habe.

Mir wurde die Möglichkeit geboten auf einen Fahrrad (Ergometer) einen Berg in den Anden hinter zu fahren. Auf dem Ergometer war ein Display montiert auf dem ein entsprechendes Video abgespielt wurde, dazu bewegte sich der Ergometer genauso so im Takt, das ich jede Erschütterung spüren konnte. Zeigte das Video einen Abschnitt in dem es Bergauf ging, so wurde das Treten erheblich schwerer, fuhr ich bergab hatte ich das Gefühl das es bergab ging, das Ergometer neigte sich nach vorn und der Widerstand verringerte sich erheblich.

Mountainbike
Mountainbike

Ich fand das schon ganz spannend was möglich ist. Jedoch fehlten mir der Fahrtwind im Gesicht und am Körper, der Geruch der Natur und der pure Sauerstoff. Dazu kam ein Preis ab 10.000 €. Ganz schön teuer dafür dass ich eigentlich nur etwas vorgegaukelt bekomme obwohl ich in einem geschlossen Raum bin in dem nicht ausreichend Sauerstoff vorhanden ist weil sich sehr viele Menschen darin aufhalten die Sauerstoff einatmen und CO² ausatmen.

Sauerstoff ist ein elementarer Faktor im Fitness-Training, der massgeblich für die Leistungsfähigkeit des Sportlers verantwortlich ist.

Absolvieren Sie doch einmal Ihr Trainingsprogramm auf einem Berg in 2500 Meter Höhe. Ihnen wird vorzeitig die Puste ausgehen. Wenn Sie 6 Wochen Ihr Programm dort oben absolviert haben, dann werden Sie auf Meeresspiegelhöhe umso leistungsfähiger sein.

Zusammensetzung von Umgebungsluft
Zusammensetzung von Umgebungsluft

Ähnlich verhält es sich in einem Raum im Fitness-Studio in dem 50 bis 60 Personen gleichzeitig auf einem Ergometer oder Spinningrad sitzen.

Derzeit ist im TV immer wieder Werbung von Prominenten die sich als Fitnesstrainer ausgeben. Fraglich ist, wie viele von ihnen ein Studium absolviert haben in dem Trainingswissenschaften, Sportmedizin, Anatomie und Physiologie vorkamen. Hier wird dem Volk weiss gemacht es könne online bzw. virtuell selber nach Videos trainieren.

Aus der Praxis

 Aus meiner jahrelangen Praxis kann ich Ihnen verraten, dass heute so gut wie niemand mehr einen korrekten Übungsablauf in folgenden Übungen ohne Aufsicht verrichten kann. Kniebeuge, Ausfallschritt (nennt sich heute Squat), Liegestütz, Rumpfbeuge. Von Klimmzügen will ich gar nicht sprechen, denn je nach Körpergewicht schaffen 95% noch nicht einmal einen einzigen Klimmzug.

Von einem Sideplank (seitliches Rumpfheben im liegen) will ich erst gar nicht sprechen.

Sideplank - eine Übung aus dem Core-Performance Training
Sideplank – eine Übung aus dem Core-Performance Training

Wie wollen dann Menschen sich ein Video im Internet oder Fernsehen anschauen, dazu Parallel die gezeigte Übung korrekt ausführen wenn das noch nicht einmal unter Aufsicht eines Personal Trainers funktioniert.

Koordination

 Beobachtet man Menschen im Straßenverkehr wie sie mit dem Auto fahren und dabei telefonieren – natürlich mit Freisprechanlage, einen Keks essen oder eine Zigarette rauchen, dann fällt einem schon dabei auf das die Koordination nicht mehr wirklich funktioniert, denn der/die Fahrerin können kaum noch die Spur halten. Auch schon allein die Konzentration auf die Stimme ihres Navis überfordert sie, festzustellen dass die Leute hektisch lenken und genauso hektisch ihr Blick zwischen Straßenschildern und dem Bildschirm des Navis hin und her wandert.

Aufgabe des Personal Trainers

Aufgabe des Personal Trainers im Training ist es in erster Linie darauf zu achten das alle Bewegungsabläufe korrekt ausgeführt werden, dazu kommt den Kunden so zu motivieren das er die volle Anzahl von Wiederholungen absolviert und das der trainierende Kunde in der richtigen Trainingsherzfrequenz trainiert.

Absolut korrekte Bewegungsabläufe schützen den Sportler vor Verletzungen und Fehlbelastungen. Bei falschen Bewegungsabläufen können sich Sportler die allein trainieren schwer verletzen. Überdehnung der Bänder und Sehnen sind hier noch das harmloseste. So manch einer hat sich im Selbstversuch schon einen schweren Bandscheibenvorfall zugezogen. Dazu kommen natürlich auch Leute die völlig übermotiviert sind und glauben viel hilft viel. Sie trainieren schon gleich zu Beginn zu hart und zu viel. Wer viel Jahre nichts getan hat, überfordert hier seinen Herzmuskel extrem. Ist das Herz erst einmal geschädigt, wird es sehr problematisch mit Sport treiben. Es ist besonders wichtig in der richtigen Trainingsherzfrequenz zu trainieren, und das können Ihnen nur Personal Trainer oder Ihr Arzt sagen was für Sie richtig ist.

Jedoch ist auch bei Ärzten Vorsicht geboten, denn es gibt hier einige die es sich sehr einfach machen und behaupten das seien immer 130 Schläge pro Minute. Die Trainingsherzfrequenz ist für jeden grundsätzlich individuell und muss errechnet werden.

Anleitung zum korrekten Übungsablauf, hier Kniebeuge mit dem Gymstick
Anleitung zum korrekten Übungsablauf, hier Kniebeuge mit dem Gymstick

Vorgestellt werden immer wieder Trainingsmethoden, bei denen behauptet wird man bräuchte nur 1 bis 2 mal pro Woche 20 Minuten trainieren um das gleiche Ergebnis zu erzielen wie jemand der 3 bis 4 Mal die Woche 60 Minuten trainiert. Das ist völliger Unsinn, denn niemand ist in der Lage gleichzeitig so viele Muskeln und Muskelfasern zu bewegen dass ein derartiger Kalorienverbrauch einsetzt. Das würde bedeuten, dass eine extrem hohe Herzfrequenz nötig ist, diese jedoch zu einer Überlastung des Herzmuskels führen würde. Zudem würde man im Anaeroben Bereich trainieren, das heißt Energiegewinnung ohne Sauerstoff (siehe Atmungskette, Zitronensäurezyklus).

Hobbysportler wären in jedem Fall überfordert. Dass effektivste Fitnesstraining, bei dem am meisten Muskeln im Einsatz sind und bei dem mehr Faktoren eine tragende Rolle im Kalorienverbrauch spielen ist das Aqua-Training. Hier können Anfänger zwischen 500 bis 600 Kalorien pro Stunde verbrennen, gut trainierte Menschen kommen hier auf 800 bis 1000 Kalorienverbrauch pro Trainingsstunde. Einer der Gründe ist, das Wasser eine um 800-fach höhere Dichte hat als Luft. Aqua-Training wird gerne als Mädchensport bezeichnet, was es garantiert nicht ist. Hier haben schon Männer von beachtlicher Statur die Flügel vor Ende der Trainingsstunde gestreckt.

 

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Aqua-Training, besonders gelenkschonend

Ein virtueller „Trainer“ kann Sie nicht motivieren, kann Ihre Bewegungsabläufe nicht beobachten, geschweige denn korrigieren, das ist und bleibt eine unumstößliche Tatsache an der niemand vorbei kommt.

 Was glauben Sie warum alle Profisportler mit einem persönlichen Trainer ihr Training absolvieren?

 Antwort: Zum Schutze ihrer Gesundheit und um größtmöglichen Erfolg zu haben.

Die effektivsten Trainingsmethoden finden immer noch draußen in der freien Natur mit dem eigenen Körper statt, denn mehr Sauerstoff geht nicht und Ihr Körper/gewicht ist Trainingswiderstand genug.

Personal Trainer Wolf Hoffmann

Düsseldorf/Meerbusch

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Aus der Praxis des Personal Trainers Teil 2

Im Frühjahr 2011 erhielt ich eine E-Mail über meine Webseite mit folgenden dem Inhalt:

 

Hallo Herr Hoffmann,

 

meine Name ist …………., ich bin 46 Jahre alt und habe nun ca. 25 Kilogramm Übergewicht. Vor ca. 4 Jahren waren es ursprünglich nur ca. 11 Kilogramm, darum begab ich mich damals in ein Fitness-Studio. Meine Erfahrungen bisher sind sehr unbefriedigend, da ich immer dicker wurde anstatt abzunehmen, trotz dass ich mir einen Trainer leistetet bzw. in den Jahren das Studio wechselte und verschiedenste Trainer hatte. Da ich nun kein Vertrauen mehr in Studios habe, frage ich Sie als Personal Trainer, können Sie mir helfen meine Wunschfigur zu bekommen?

Leider ist mein Budget für Sie begrenzt.

 Ich beantwortet die Mail kurz, das ich keine Pauschalangabe dazu machen könnte und das ein persönliches Gespräch dazu nötig sei, mit der Bitte um eine Telefonnummer um einen Termin zu vereinbaren. Kurzum wurde ein Termin vereinbart für ein erstes Beratungsgespräch.

Der erste Termin

 An besagtem Tag fuhr ich zum Termin, und mir öffnete eine recht attraktive und lächelnde Dame, obwohl ich eher etwas anderes erwartet hatte. Die Dame schilderte in präzisen Worten was sie in den letzten Jahren in gewissen Fitnessanlagen erlebt hatte und legte mir diverse Trainingspläne und Ernährungspläne vor. Ich fragte nach einer Anamnese und den Nachhaltigkeitskontrollen. Sie schaute mich mit großen Augen an, und sagte : Ja einen Fitness-Check habe man immer mit ihr gemacht, Nachhaltigkeitskontrolle hat niemand mit ihr gemacht.

Die mir vorgelegten Trainings- und Ernährungspläne waren nicht nur einfacher Standard nach „Schema F“, sie waren eher irgendwoher herauskopiert.

Ich erläuterte der Dame in kurzen Worten, dass wir hier alles komplett von vorne machen müssen damit sie nun endlich zum Erfolg kommt.

Das hieß für Sie Anamnese, Fitness-Check, Ernährungs-Check.

Da das Budget ja begrenzt war, fragte ich dezent nach was denn zur Verfügung stünde. Trotz dass die Dame schon einiges investiert hatte, war es ihr gelungen doch ein recht gutes Budget zusammen zu sparen, obwohl sie eine einfache Büroangestellte eines größeren Düsseldorfer Konzerns war.

Das Budget reichte kalkulatorisch für knapp 4 Monate. Sie fragte nach ob wir das denn in dieser Zeit schaffen würden. Ich sagte es kommt ganz darauf an ob sie bereit ist, das zu tun was ich von ihr verlangen werde. Sie schaute etwas verschreckt mit recht großen Augen. Ich fügte hinzu, dass sie schon mit einigen Veränderungen in dieser Zeit vorlieb nehmen muss um Erfolg zu haben.

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 Der Fitness-Check

Bei der Anamnese und den Checks stellte sich nur eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse heraus. Fit, beweglich und kräftig war die neue Kundin.

Bei der Ernährung stellte sich dann schon ein Fehler heraus, der fast immer gemacht wird. Frau startet ihren Tag meist ohne Frühstück. Ansonsten nur einige Süßigkeiten und etwas Wein am Wochenende. Wir vereinbarten für die nächsten 8 Wochen 3 Termine je Woche.

Die ersten Trainingseinheiten

Die Kundin war fitter als ich vermutet bzw. sich im Fitness-Check herausgestellt hatte. So konnte ich die Belastung schon in der dritten Woche auf ein Level anheben das es in sich hatte und ihr so einiges abverlangte. Mit dem Core-Performance Training hatte sie bisher keinerlei Erfahrung. Sie fühlte sich jedoch nach jeder Trainingseinheit gut, denn am Ende sagte sie mir sehr häufig, das ich ein Talent hätte sie so zu motivieren das es auf den Punkt genau richtig ist. Sehr anstrengend, aber ich fühle mich nicht überfordert.

 Die Nachhaltigkeitskontrolle

Die Nachhaltigkeitskontrolle nach dem ersten Monat ergab 6,7 Kilogramm Gewichtsverlust und eine Reduzierung des Bodyfat um 4,5% von 38,3 auf 33,8%. Sie konnte es kaum glauben und war ziemlich stolz auf sich. Von mir erhielt sie natürlich auch ein dickes Lob.

Derart motiviert fragte sie mich nun ob sie denn auch zusätzlich noch einen Tag Schwimmen gehen dürfe. Ich stimmte dem zu und sagte ihr, dass sie bitte ihre Pulsuhr dazu benutzen möge, damit sie in der richtigen Trainingsherzfrequenz trainiere und die zu schwimmende Strecke mindestens 1500 Meter sein solle. Das entspricht einem Laienschwimmer, der dafür  ca. 45 Minuten benötigt.

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 Monat 2

Am Ende des zweiten Monats fehlten dann sagenhafte 7,8 Kilogramm und weitere 4,1 % Körperfett. Mittlerweile waren die Ergebnisse deutlich sichtbar. So kam es das sie im Kollegenkreis und von Freunden gefragt wurde, was denn plötzlich los sei ?

Sie sähe so schmal aus. Ob sie krank sei. Ihre Antwort war anders als es alle erwartet hatten. Sie sprach über ihr Training und ihr verändertes Ernährungsverhalten, und wie einfach es ist sich beim Essen umzustellen. Sie würde aber nicht diäten, sondern sich satt essen können. Die Meinungen über das was sie tat waren sehr geteilt. Ungefähr zwei Drittel fanden das wohl doch weit überzogen sich dafür einen Personal Trainer zu buchen, schließlich gäbe es doch wohl genügend Diätdrinks im Reformhaus und Joggen täte es auch. Das andere Drittel beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg.

 Die Kundenempfehlung

So kam es dann auch das ich durch sie noch 2 weitere Kunden dazu bekam, die ähnliche Probleme hatten. Für diese beiden Kundenempfehlungen schrieb ich dieser Kundin einige Stunden gut.

Im dritten Monat verlor die Kundin zwar nur 4,5 Kilogramm und das Bodyfat sank auch nur um weitere 3,0 %. Dafür verantwortlich war eine deutlich stärkere Muskulatur. Jedoch zeigte sich der Erfolg bei der Kleidergröße ganz erheblich. Aus einer 44/46 war mittlerweile eine lockere Größe 40 geworden.

Am Ende des 4 ten Monats kamen noch einmal 3,8 Kilogramm Gewichtsverlust und 3,8% Bodyfat-Reduzierung hinzu. Allerdings war die Kleidergröße nun eine lockere Größe 38. Bei einer Körpergröße von 1,75 m war das völlig in Ordnung, denn nun stimmten die Proportionen dazu.

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Das Endergebnis

Das im Resultat eigentlich noch 2,2 Kilogramm fehlten um die angestrebten 25 Kilogramm zu erreichen, war eher unwichtig für die Kundin. Sie hatte das was sie wollte erreicht, und nur das zählte für sie. Von nun an betreute ich sie noch 2 Mal die Woche auf eigenen Wunsch, um noch einige Feinheiten und andere Übungen zu trainieren, denn sie hatte ja noch einige Stunden in der Gutschrift aus ihren Kundenempfehlungen.

Die Kundin hat ihr Ziel in der von mir vorauskalkulierten Zeit erreicht, und das war nur in gemeinsamer Arbeit möglich und durch das Umsetzen meines Ernährungskonzeptes. Jede/r Kundin ist individuell, und somit auch ihr Stoffwechsel und ihre Konstitution. Erfolg ist nur möglich wenn alle Parameter erfüllt werden ohne Wenn und Aber. Sie trainiert heute noch regelmäßig 2 – 3 Mal die Woche selbsttätig, und genau das ist das Ziel von Personaltraining. Den Kunden soweit motivieren das er Spaß an Bewegung findet und nach der gemeinsamen Zeit selbsttätig weiter trainiert und sich an gewisse Ernährungsprinzipien hält. Natürlich habe ich auch Kunden die wünschen eine Dauerbetreuung, das ist jedoch eher die Ausnahme. Diese Klientel ist sehr speziell, denn sie sind durch ihren Beruf nicht in der Lage das selber zu planen und zu organisieren.

Euer Personal Trainer

Wolf Hoffmann, Düsseldorf/Meerbusch

Baustelle, Rückenschmerzen das unlösbare Problem ?

Rund 69% aller deutschen leiden an Rückenschmerzen, und somit ist das der kostenintensivste Faktor bei Krankenversicherern. Rund 12% haben sie täglich, bei 34 % sind sie chronisch. Rund 20 Millionen deutschen gehen damit zum Arzt.

Die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen sind: nicht rückengerechtes Verhalten, Unfälle im Haushalt, Straßenverkehr und beim Sport. Dazu kommen Bewegungsarmut und Übergewicht, so wie eine mangelhafte Nährstoffversorgung der Muskulatur.

Häufigste Therapieform sind Medikamente mit 64 %, gefolgt von Krankengymnastik mit 61 %, Massagen nehmen 49 % in Anspruch und 44 % lassen sich Spritzen verpassen.
Bei 81% denen damit geholfen werden konnte, kommen die Rückenschmerzen zurück.

In Deutschland beträgt der volkswirtschaftliche Schaden dadurch jährlich 49 Milliarden Euro. Nur ca. 7% davon verursachen rund 80% der damit verbundenen Kosten. Dabei handelt es sich um Patienten mit chronischen Rückenschmerzen. Auffällig dabei ist die Gruppe der Betroffenen, meist sind diese über 50 Jahre, übergewichtig und weiblich.

Mathematisch gesehen verursacht damit jeder Rückenpatient ca. 1300 € Behandlungskosten jedes Jahr. Mit zunehmendem Schmerzgrad steigen die Kosten jedoch damit exorbitant an.

Rückenschmerz - Rückentraining
Muskulatur zum perfekten Rückentraining

Was also tun, damit das besser wird? Physiotherapie und Krankengymnastik helfen dem Patienten zwar den Schmerz für eine Weile loszuwerden, jedoch verfallen fast 95% wieder in ihren alten Rhythmus. Das heißt sie tun nichts um einen erneuten Rückenschmerz zu vermeiden obwohl die Übungen bei Physiotherapeuten und Krankengymnasten sehr einfach zuhause weiter durchgeführt werden können, und die Muskulatur somit gestärkt würde.

Physiotherapeutische Maßnahmen empfindet der Patient zwar als wohltuend, jedoch wird das Kosten – Nutzenverhalten von den Krankenversicherern als unangemessen gesehen und verstanden.

Der Therapieerfolg einer 6-wöchigen Akupunktur ist ca. 1,7mal so hoch ist wie eine sechsmonatige, leitlinienorientierte Standardtherapie mit Medikamenten und Physiotherapie. Das heißt aber nicht, das der Rückenschmerz nicht wieder auftritt.

Sportliche Methoden werden aber auch hier zu Hauf angeboten. Jedoch sind einige davon entweder auch nur eine vorrübergehende Schmerztherapie oder beruhen auf reiner Selbsterfahrung wie z. B. das Kieser – Training.
Auch Entspannungstechniken wie z. B. progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Yoga werden immer wieder bei Rückenschmerzen eingesetzt,
ebenso Rückenschulen die rückengerechtes Verhalten als zusätzlich Maßnahme einsetzen.

Zwei Methoden wirken allerdings sehr gut, wenn der Patient bereit ist diese Dauerhaft und regelmäßig durchzuführen. Denn beide Methoden haben denselben Ansatz, Stärkung der Muskulatur und Dehnung der Muskulatur.

Yoga - Kraft - Beweglichkeit - Entspannung
Yoga – Kraft – Beweglichkeit – Entspannung

Yoga mit seinen langsamen und konzentrierten Ausführungen der Bewegungen. Hier bestehen die Übungen immer aus einem Anteil von Bewegung (Dynamik) und dem Halten (Statisch) für einige Sekunden in der jeweiligen Endposition der ausgeführten Übung. Beim Yoga gibt es eine Aufwärmphase um die Muskulatur aufzulockern und eine Entspannungsphase am Ende der Trainingsstunde, in der, der gesamte Körper gedehnt wird um Muskelverkürzungen zu verhindern.
Yoga gehört zu den mehrdimensionalen Trainingsmethoden, da hier die Übungen frei ohne Maschinen und Geräte durchgeführt werden.

Eine weitere Methode ist das Core – Performance Training, das von Mark Verstegen Anfang der 90er Jahre entwickelt wurde. Auch hier wird frei und zu einem sehr großen Anteil das Training ohne Maschinen, jedoch teilweise mit Hanteln, Physiobällen und Therrabänder oder Tubes ausgeführt.
Der „Core“ ist der Kern, die Körpermitte, also der Rumpf. Bei diesem Training sind die Übungen weich und fließend, ähnlich wie beim Yoga, mit dem einzigen Unterschied, das in der Endposition der Übungsausführung nur für einen Bruchteil einer Sekunde verharrt wird. Auch hier gibt es Aufwärmphase und Dehnungsübungen am Ende der Trainingseinheit.

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Core-Performance Training | Düsseldorf

Beide Methoden haben zum Ziel den Körperkern, den „Core“ zu stärken und flexibel zu machen. Selbstverständlich werden bei beiden Methoden auch Beine und Arme gestärkt.
Der Vorteil dieser beiden Methoden gegenüber der klassischen Krankengymnastik und der Physiotherapie ist, dass hier sehr viel mehr Muskulatur benutzt wird in den jeweiligen Übungen. Das heißt der gesamte Rücken so wie der gesamte Bauchmuskelanteil wird gestärkt und durch entsprechendes dehnen flexibel gemacht. Unser Rumpf benötigt für den Alltag sehr viel Kraft und Dehnfähigkeit, denn nur so verzeiht er uns gelegentliches Fehlverhalten bei Bewegungsabläufen. Die Rumpfmuskulatur schützt zudem einen Teil der inneren Organe.

Ist die Rumpfmuskulatur stark und geschmeidig, so können wir unsere sportlichen Aktivitäten besser und verletzungsfrei ausführen. Ob Reiten, Tennis, Golf, Badminton, Fußball, Volleyball, Basketball oder Segeln überall wird die Rumpfmuskulatur gefordert. Auch wenn man einfach nur über die Straße geht wird sie gebraucht, damit wir aufrecht und gerade gehen können.
Menschen die sich sehr aufrecht geschmeidig bewegen, fallen unter allen anderen die in Schonhaltung daher kommen auf.

Man sollte stets bemüht sein sich Rückengerecht zu verhalten, jedoch gibt es im Alltag immer wieder Situationen in denen das nur bedingt möglich ist. Häufig fehlt einem die dritte Hand oder zweite Person die es ermöglichen würden eine Arbeit rückengerecht auszuführen. Manchmal ist es auch nur ein Werkzeug wie z. B. eine Teleskopstange als Verlängerung, oder ein Tragegriff um etwas zu tragen weil das Objekt einfach zu groß oder unhandlich ist und somit den Rücken schwerer belastet als man es eigentlich möchte.

Euer Personal Trainer Wolf Hoffmann

Düsseldorf/Meebusch

 

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Sportcheck

 

Mythos viel Eiweiß und nur 20 Minuten Training pro Woche

Jeder der ein Training absolviert benötigt eine ausreichende und sinnvolle Ernährung.
Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Wasser, Vitamine und Mineralstoffe sind darum erforderlich, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und über das Anfangsniveau hinausgehende Veränderungen zu bewirken. Krafttraining erfordert verstärkt Eiweiß, dessen Einfluss oft überschätzt.

Der Abbau und die Umwandlung aus Inhaltsstoffen der Nahrungsmittel und Sauerstoff in Energie, neue Körperzellen, Hormone und Enzyme nennt man Stoffwechsel. Man unterscheidet dabei zwischen einem Energie- und einem Baustoffwechsel. Der Energiestoffwechsel stellt die Energien bereit, die zur Erhaltung der Lebensfunktionen notwendig sind. Der Baustoffwechsels dagegen die Aufgabe den Aufbau neuer Körperzellen zu sichern.
Inhaltsstoffe des Energiestoffwechsels sind primär Kohlenhydrate und Fette; Eiweiß ist für die Energiegewinnung von sekundärer Bedeutung. Nur wenn dem Organismus nicht ausreichend Kohlenhydrate und Fette zur Verfügung stehen, greift er zur Ergänzung auf Eiweißstoffe zu. Inhaltsstoffe des Baustoffwechsels sind die Eiweiße (Proteine). Da sie teilweise nicht umgewandelt werden können, wie Kohlenhydrate in Fette oder Fette in Kohlenhydrate, sind sie nicht ersetzbare Stoffe.
Unterschiedliche Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als 1g Eiweiß pro kg Körpergewicht notwendig ist, um einen Muskelaufbau zu erreichen. Für ein effektives Krafttraining den Muskelaufbau betreffend, ist es unbedingt erforderlich, dem Organismus nicht nur einen erhöhtes Eiweißangebot, sondern auch ein ausreichendes Angebot von Kohlenhydraten und Fetten zur Verfügung zu stellen, um die Energiebilanz ohne die Verbrennung von Eiweiß auszugleichen. Denn das Eiweiß wird ja für den Zell- bzw. Muskelaufbau benötigt.
Der Mythos, eine besonders hohe Eiweißaufnahme unterstütze den Trainingseffekt und somit den Muskelaufbau ist somit falsch. Der Organismus kann nur maximal 2-2,5g Eiweiß pro kg Körpergewicht nutzbringend verwerten. Eine zu hohe Eiweißaufnahme kann sich unter Umständen eher schädigend auf den Körper auswirken.

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Muskelfasern
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Muskelaufbau

In der Ruhephase werden vom Körper Kohlenhydrate und Fette zu gleichen Teilen für die Energiegewinnung herangezogen. Dazu nutzt der Muskel vor allem Glucose aus dem Blut, und die Fettsäuren aus dem Fettgewebe. Bei einer intensiven Belastung verschiebt sich das Verhältnis der benutzten Nährstoffe in Richtung der Kohlenhydrate. Bei niedriger und mittlerer Trainingsintensität ist der Anteil der Fettverbrennung erhöht. In Ausnahmefällen, wie beispielsweise in Hungersituationen (also bei absolutem Energiemangel) und bei einem Mangel an Kohlenhydraten werden auch Muskelproteine zur Energiebereitstellung angezapft werden. Der Abbau von Muskelprotein ist selbstverständlich kontraproduktiv, denn er steht im krassen Gegensatz zum Wunsch des Sportlers, die Leistungsfähigkeit zu steigern. Er ist somit unerwünscht. Damit das erst gar nicht passieren kann, müssen Sportler auf eine ausreichende Energieversorgung mit einem ausreichenden Anteil an Kohlenhydrate achten.
Wann welche Energiequelle beim Sport zum Einsatz kommt, hängt letztendlich von mehreren Faktoren wie Belastungsdauer, Belastungsprofil, Sauerstoffverfügbarkeit, Belastungsintensität usw., so wie der körperlichen Konstitution und dem Stoffwechsel des Sportlers ab.

Wenn also bei niedriger bis mittlerer Belastung ausschließlich Fett verbrannt wird, dann kann das nur über einen längeren Zeitraum als 20 Minuten zum gewünschten Trainingserfolg führen. Denn bei kurzer intensiver Belastung werden ausschließlich Kohlehydrate verbrannt, also bleiben die Fettpolster unangetastet. Das heißt das du damit nichts Gravierendes erreichen wirst, wenn du nur einmal pro Woche 20 Minuten hart trainierst. Auch wenn du drei Mal pro Woche 20 Minuten trainierst ist dein Erfolg nur sehr gering.

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Bevor du dein Training beginnst musst du dich aufwärmen. Wenn du schon einmal einem Fußballspiel oder einem Tennisspiel zugeschaut hast ist dir bestimmt aufgefallen das sich die Spieler 20 bis 30 Minuten vor Spielbeginn aufwärmen. Diese Aufwärmphase dient zur Vorbereitung des Körpers auf die anstehende Belastung. Ein Marathonläufer benötigt auch eine gewisse Zeitpanne bis er seinen Rhythmus gefunden hat, damit er die Distanz erfolgreich übersteht. Würden diese Menschen ihren Energiehaushalt in dieser Phase voll belasten, würden sie sich verletzen und einen Kreislauf schädigen.
Es ist also nicht möglich mit 20 Minuten ausreichend Energie zu verbrauchen damit du erfolgreich dein Gewicht dauerhaft reduzierst, und Muskulatur aufbaust. Denn nur ein hoher Muskelanteil verbraucht so viel Energie aus Fett das du deinen Körperfettanteil massiv reduzierst.
Bevor du also der Werbung im Werbeblock glaubst, besuche doch einmal ein Studio für Bodybuildung oder frage Berufssportler wie Marathonläufer, Schwimmer usw.

 

Personal Trainer Düsseldorf/Meerbusch

Wolf Hoffmann

 

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Perform Better

 

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Sportcheck

Erfolgreich erfolglos trainiert

Es ist völlig egal, was du bist, wie alt du bist, wer du bist. Irgendwann haben sich dein Leben, und damit dein Verhalten verändert. Der Grund ist eigentlich unwichtig, solange es kein unabwendbares Ereignis war. Ein unabwendbares Ereignis ist zum Beispiel ein unverschuldeter Unfall, die Firma für die du gearbeitet hast ist Konkurs gegangen, ein Freund oder ein Familienmitglied ist aus irgendeinem Grund nicht mehr unter uns.
Aus Gründen die nur dir bekannt sind hast du irgendwann begonnen dich kaum noch zu bewegen und wahrscheinlich wurde auch aus diesen Gründen dein gesamtes Ernährungsverhalten anders. Ob es nun Freunde, Kollegen oder Internet und die Glotze waren spielt keine Rolle. Es passiert nur das was du mit dir machen lässt. Irgendetwas/jemand hat gewisse Türen geöffnet und du bist durchgelatscht. Im Laufe der Zeit veränderte sich dein Körper nicht nur äußerlich, auch deine „inneren Werte“ wie Cholesterin, Blutzucker und Leberwerte sind jenseits von Gut und Böse.
Ob du nun zum Stubenhocker am PC wurdest oder der Partylöwe bzw. das Partyluder, ist völlig uninteressant. Alles was du tust, ist deinem Wohlbefinden, deiner Gesundheit und deiner äußerlichen Erscheinung abträglich.
Arztbesuche finden mittlerweile jedes Jahr regelmäßig statt, aber nicht nur zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung, denn Medikamente nimmst du schon täglich für deine Leiden.
Das Ganze ist ein schleichender Prozeß, der sich über Jahre entwickelt hat, denn solche Veränderungen finden nicht in 2,3,4 Wochen oder 3,4,5 Monaten statt. Ob es nun dein Arzt, deine Familie, deine Kollegen oder dein ganzes Umfeld ist, plötzlich willst du dass es wieder anders wird. Du kramst Bilder aus deinen Schubladen oder auf deinem Computer heraus, als du noch eine gute Figur hattest und eine attraktive Erscheinung warst.
Du fängst an das Internet zu durchsuchen, und stellst fest, es gibt unzählige Möglichkeiten alles wieder herzurichten. Von extrem billig bis zu horrend teuer.
Du entscheidest dich für etwas standardmäßiges, denn du hast ja keinen Bock auf irgendetwas zu verzichten was deinen ganz persönlichen Lifestyle verändern könnte. Den hast du dir ja schließlich hart erarbeitet. Jedoch gehörst du zu den 2/3 der Menschen die auch so einiges nicht Cash zahlen. Es werden dir immerhin diese Möglichkeiten angeboten.
Ernährungspläne und Diäten gibt es kostenlos im Internet oder per App.
Beim Trainingsprogramm hast du dich für etwas entschieden, das schnell Erfolg verspricht.

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Schon in den beiden ersten Wochen leidest du wie ein Tier an Muskelkater, kommst die Treppen kaum rauf geschweige denn vernünftig herunter.
Allerdings stellst du auch sehr schnell fest dass du an den Geräten, die dir der Trainer gezeigt hat ständig warten musst bis andere fertig sind. Das nervt und kostet dich Zeit. Beim Duschen das gleiche Spiel. Nach ca. 4 Wochen nervt dich auch der Stau des Berufsverkehrs, den du ja schon am Morgen ertragen musst.
Du beginnst dich zu fragen warum du dir alles nur antust, denn das Ergebnis auf der Waage ist eher dürftig anstatt motivierend. In den kommenden Wochen ist deine Motivation derart abgesunken das du von den anfänglich 3 Tagen im Studio nur noch einmal bis zweimal die Woche dort erscheinst. Von den angestrebten 15 Kilogramm die du dir abtrainieren wolltest hast du in 3 Monaten gerade erst 3,5 verloren. Es ist April, die Sonne scheint und die Straßencafe‘s haben die Terrassen eröffnet. Damit ist deine Motivation nun endgültig auf dem Nullpunkt angekommen.
Der Rest des Jahres, ………… Sommer, Sonne, Fun ………………… Studio? Training ?
Ach, komm. Mache ich dann im Herbst weiter. Im Herbst geht es dann wie zu Beginn weiter, nur das du jetzt 18 Kilogramm zu viel hast. Die Vorweihnachtszeit beginnt, Weihnachtsmärkte, nass, kalt, Erkältet, Einkaufsstress um die Geschenke zu besorgen.
Neues Jahr, neuer Anlauf. Ops die Waage zeigt nach den Feiertagen 20 Kilogramm zu viel an.

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Du entscheidest doch für eine Diät, und dieses Mal ziehst du es durch. Leider haben sich noch mehr Leute im Studio neu angemeldet. Der Laden platzt aus allen Nähten, die Luft ist zum Schneiden dick. Du zwingst dich durchzuhalten, bist gereizt und kommst eigentlich gar nicht wirklich zum Trainieren. Du wirfst die Brocken hin und denkst dir; scheiß Schlankheitswahn. Du zahlst nun schon das zweite Jahr den Mitgliedsbeitrag, jedoch leider ohne deiner Strandfigur auch nur ein Stück näher gekommen zu sein. Eine Diät jagt die andere, keine hilft dir wirklich. Der Jojo-Effekt schlägt gnadenlos zu.
Das wiederholt sich zum größten Teil noch einmal. Dein Geld ist weg und du brauchst eine neue Garderobe, weil alles kneift.
Somit gehörst du zur Gruppe der 85% die in einem Fitness-Studio und mit ihrer Do-it-yourself – Methode keinen Erfolg haben.
Ab hier beginnt oft ein Teufelskreis, den du ohne professionelle Hilfe nicht mehr heraus kommst. Deine gesundheitlichen Probleme sind die standardmäßigen wie erhöhter Blutdruck, hohes Cholesterin, Rückenschmerzen, Knieprobleme, Kreislaufbeschwerden und wenn du nicht wirklich aufpasst auch ein Kandidat für Diabetes. Du könntest auch prädestiniert für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt sein. Das kann dir allerdings nur dein Hausarzt sagen.
Wer seine Ziele um das persönliche Aussehen und das Wunschgewicht verfehlt gerät auch häufig in depressive Phasen. Viele ziehen sich zurück. In ihrer Hilflosigkeit durchsuchen sie das Internet nach Möglichkeiten, stoßen aber auf derart viele und sehr widersprüchliche Informationen, dass einige anfangen sich ihren Zustand schön zu reden. Bedrohlich wird es wenn der Bodyfat – Gehalt auf die 40 % zusteuert und die Körperfülle anfängt den Alltag in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken.

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Und sehr häufig beginnt hier ein weiterer Teufelskreis. Damit werden sehr viele der Betroffenen ein „Opfer“ von zum Teil dubiosen Trainingsmethoden, Therapeuten, Coaches und Trainern, die alle nur daran verdienen wollen. In den letzten zehn Jahren ist daraus eine ganze Industrie entstanden mit Milliarden Umsätzen. Es geht schon lange nicht mehr wirklich um die Gesundheit der Menschen, sondern ausschließlich um Marktanteile. Hier scheint jedes Mittel recht zu sein, denn anders ist es nicht mehr zu erklären, das Fitness-Studio-Ketten damit locken 2,3 oder gar 6 Monate kostenlos trainieren zu können. Die einzige die hier erfolgreich sind, sind die Betreiber solcher Kettenbetriebe.

Fortsetzung folgt mit: Methoden die wirklich funktionieren.

Euer Personal Trainer, Wolf

Düsseldorf/Meerbusch

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Perform Better